Alkoholismus – Der schleichende Prozess

Der Alkoholismus ist kein Phänomen was plötzlich auftritt und dann einfach da ist. Hierbei handelt es sich vielmehr um einen schleichenden Prozess, der sich sogar über Jahre hinweg entwickeln kann. Fakt ist, dass der Alkoholismus mittlerweile eine anerkannte Krankheit ist, die natürlich behandelt werden sollte. Doch stellt sich hier natürlich auch die Frage, wie es überhaupt zum Alkoholismus kommt. Was sind die Ursachen und ab wann spricht man überhaupt von Alkoholismus? Diese Fragen sollen im weiteren Verlauf des Textes näher betrachtet werden.

Fördert die Gesellschaft die Krankheit Alkoholismus

Der Alkoholismus ist in der heutigen Zeit noch deutlich stärker vertreten als dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Besonders die hektische Gesellschaft soll hier Ursache dieses Problems sein. Doch kann dies überhaupt den Tatsachen entsprechen? Dabei muss die Frage gestellt werden, was Alkohol überhaupt bei vielen Menschen bewirkt. Alkohol kann auf den Menschen eine beruhigende Wirkung haben. Dies geschieht einfach dadurch, dass der Mensch bei einem erhöhten Alkoholkonsum die Fähigkeit des logischen Denkens nach und nach verliert. Somit kann dieser auch nicht mehr direkt über bestimmte Problematiken und Situationen nachdenken. Man spricht hier auch vom Ertränken im Alkohol. Wenn diese Form überhand annimmt, kann man als Mensch die Situation nicht mehr kontrollieren. Der Körper verlangt dann nach diesem Produkt und gerät in absolute Unruhe, wenn dieser Stoff nicht zugeführt wird. Ab diesem Zeitpunkt spricht man in der Regel vom Alkoholismus. Doch das ist genau betrachtet nur die halbe Wahrheit. Denn der Alkoholismus beginnt schon viel früher. Um zu dieser Kategorie zu gehören, muss man nicht direkt Alkoholsüchtig sein. Hier reichen bereits ganz andere, deutlich einfachere Faktoren, die die Grundlagen für den Alkoholismus erfüllen.

Ab wann gilt man als Alkoholiker?

Als Alkoholiker gilt man dann, wenn man regelmäßig Alkohol konsumiert. Nun könnte man natürlich behaupten, dass wenn man nicht täglich Alkohol trinkt, auch kein Alkoholiker sein kann. Doch das stimmt so nicht. Denn es geht hierbei nicht um den täglichen Gebrauch, sondern um die Regelmäßigkeit. Das heißt, ein Mensch der beispielsweise nur an seinem Geburtstag oder auch zu Silvester Alkohol trinkt, gilt eigentlich als Alkoholiker. Zwar ist diese Person dann nicht direkt abhängig vom Alkohol, wie man dies bei einer Person sehen kann, die täglich Alkohol konsumieren muss. Dennoch ist aber auch diese Art des Konsums eine Sucht. Es kommt also einzig auf die Regelmäßigkeit an und nicht auf die Menge sowie die Häufigkeit mit der die Regelmäßigkeit durchgeführt wird. Zwar muss man dennoch an dieser Stelle ganz klar differenzieren. Trotzdem würden in der Medizin beide Personen als Alkoholiker gelten. Würde man hingegen unregelmäßig Alkohol konsumieren. Beispielsweise mal an einem Freitag, mal an einem Sonntag, dann mal wieder 2 Wochen gar nicht usw. dann würde man zwar genau betrachtet mehr Alkohol konsumieren, würde aber keine Regelmäßigkeit aufbauen. Somit kann man in einer solchen Situation auch nicht von Alkoholismus sprechen. Zumindest aus der Sicht der Medizin.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.