Depression – Der schleichende Prozess

Depression ist eine Krankheit, die in der heutigen Welt gerne unter den Tisch gekehrt wird. Viele Menschen wollen oder können nicht über diese Problematik sprechen, von der sie betroffen sind. Zum einen ist dies eine Form von Scharm. Zum anderen jedoch auch ein gewisser Schutzmechanismus der hier durch den Körper durchgeführt wird. Dabei besteht natürlich besonders die Frage, wodurch Depressionen überhaupt hervorgerufen werden. Um hier einen besseren Einblick zu bekommen, sollen im weiteren Verlauf einmal ein paar Faktoren benannt und beschrieben werden.

Wie entstehen Depressionen und wodurch werden sie ausgelöst?

Es gibt natürlich viele Gründe für eine Depression. In den meisten Fällen handelt es sich aber um ein traumatisches Erlebnis, welches die Person in der Vergangenheit durchlebt hat. Dabei kann der Zeitraum ganz unterschiedlich sein. Das heißt, hierbei kann es sich beispielsweise auch um ein Erlebnis aus der Kindheit handeln, was man über die Jahre hinweg verdrängt hat und erst im Erwachsenenalter wieder hervorgerufen wird. Ebenso kann es ein Erlebnis aus jüngster Vergangenheit sein. Beispielsweise der Tot eines geliebten Menschen. Die Ursachen können also prinzipiell erst einmal ganz unterschiedlich sein. Dennoch haben sie alle eines gemeinsam. Sie bewegen sich alle in unserer Psyche. Denn die Depression ist eine psychische Belastung, die durch traumatische Erlebnisse hervorgerufen wird. Viele Wissenschaftler die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigen, vertreten die Ansicht, dass je länger das Erlebnis zurückliegt, die Behandlung ungleich schwerer wird. Ein Erlebnis was beispielsweise in der Kindheit passiert ist, wird somit deutlich schwerer aufzuarbeiten sein, als eines was vor kürzerer Zeit passiert ist. Dies hängt auch damit zusammen, dass wichtige Informationen rund um das Erlebnis meist in Vergessenheit geraten, jene aber für die Aufarbeitung notwendig sind. Um diese Puzzleteile alle wieder in das Bewusstsein zu bekommen, bedarf es einer Menge Zeit.

Kann man Depression im Vorfeld verhindern?

Eine Depression kann in dem Sinne nicht direkt verhindert werden, da es sich hier um einen schleichenden Prozess handelt. Dennoch kann man gewisse Maßnahmen treffen, um zumindest die Wahrscheinlichkeit einer Depression zu reduzieren. Dies kann man beispielsweise über das einfache Reden erreichen. Spricht man offen über ein Ereignis, was einen innerlich beschäftigt und welches eine gewisse Belastung für die Psyche darstellt, kann sich die Sichtweise zum Gesamtbild verändern. Somit kann der eventuellen Depression, die daraus folgen könnte vorgebeugt werden. Leider ist es jedoch so, dass ein Mensch nicht immer in der Lage ist über eine gewisse Thematik offen zu sprechen, vor allem dann nicht, wenn es ihn selbst betrifft. Hier brauch der Mensch in der Regel etwas Zeit, um die Situation für sich selbst zu verarbeiten. Genau in dieser Phase besteht jedoch die größte Gefahr einer Depression. Um sich bestmöglich vor dieser Problematik schützen zu können, sollte man bei schwierigen Situationen einen Experten aufsuchen, der sich mit dieser Problematik befasst. Meist ist es für viele Menschen deutlich leichter mit unbekannten Personen über eine persönliche Thematik zu sprechen, als beispielsweise mit Freunden. Auch dies ist in gewisser Weise auf den Scharm eines jeden Menschen zurückzuführen. Allerdings gibt es auch hier natürlich immer wieder Ausnahmen. Wie die eigene Persönlichkeit demgegenüber geschaffen ist, dass kann nur jeder Mensch für sich herausfinden und analysieren.

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