Knochenbruch – Nicht nur im Alter eine Gefahr

Knochenbrüche können bei jedem Menschen vorkommen, was nicht vom Alter abhängig ist. Eine falsche Bewegung ein Sturz und schon ist es passiert. Das kann sowohl Kindern als auch älteren Menschen wiederfahren. Wobei man jedoch einen Unterschied klar aufzeigen muss. Die Knochen eines älteren Menschen sind deutlich anfälliger, was die Gefahr eines Bruches erhöht. Bei jungen Menschen besteht noch eine gewisse Robustheit, die auch größere Einwirkungen standhalten kann. Ist es dann aber doch passiert, so stellt sich die Frage, wie ein Knochenbruch überhaupt behandelt wird und worauf man als Patient achten sollte. Um diese Frage klären zu können, soll im weiteren Verlauf des Textes eine typische Behandlungsform näher betrachtet werden.

Wie wird ein Knochenbruch behandelt?

Es kommt natürlich immer darauf an, um welchen Knochen es sich genau handelt. Es ist beispielsweise ein Arm- oder Beinknochen so kann eine Behandlung in der Regel mit einer Schiene oder einem Gips durchgeführt werden. Beides verhindert dabei eine Bewegung des betroffenen Körperteils, so dass der Knochen wieder zusammenwachsen kann. Anders sieht es hier bei beispielsweise einem Beckenknochen aus. Hier kann die Bewegung nicht so ohne weiteres eingeschränkt werden, was die Behandlung deutlich komplizierter macht. In manchen Fällen müssen hier auch zusätzliche Hilfsmittel wie beispielsweise Schrauben eingesetzt werden. Diese müssen dann per Operation in den Knochen geschraubt werden, um die Stabilität zu verbessern und eine Heilung zu ermöglichen. Es kommt aber auch hier immer auf das Alter der betroffenen Person an und ob die Voraussetzungen für eine solche Behandlung gegeben sind. Man muss hier also von Fall zu Fall schauen und demnach eine Entscheidung treffen. Hier wurde also lediglich ein typischer Ablauf beschrieben, wie ein solcher Prozess aussehen kann. Jedoch kann und wird es immer Abweichungen geben, die hier natürlich nicht berücksichtigt werden können.

Wie lange dauert die Heilung?

Die Heilung hängt zum einen vom Bruch selbst ab, zum anderen natürlich auch von der Stelle des Bruchs. Ist die Stelle beispielsweise mit typischen Bewegungen im Alltag verbunden, wie wir dies beim Beckenknochen vorfinden würden, erhöht sich die Zeit der Heilung deutlich. Prinzipiell ist es so, dass ein Bruch einige Wochen benötigt, um dem Knochen die Möglichkeit zu geben an dieser Stelle wieder zusammenzuwachsen. Besteht der Bruch jedoch aus mehreren Teilen oder gar mit Absplitterungen, so kann sich der Prozess in die Länge ziehen. Man kann also hier keine klare Zeitvorgabe geben. In der Regel spricht man zwar bei einem Bruch von circa 4 – 6 Wochen. Jedoch kann man dieser Wert maximal als Richtwert ansehen. Wie stark der Bruch ist und welche Einflüsse dabei zusätzlich eine Rolle spielen, verhindert hier eine genaue Angabe. Selbstverständlich spielt auch hier einmal mehr das Alter eine wichtige Rolle. Denn desto älter die betroffene Person ist, desto länger wird auch der Heilungsprozess dauern. Bei jungen Menschen, besonders wenn sie sich noch im Wachstum befinden kann der Heilungsprozess sehr schnell von statten gehen. Bei älteren Menschen, beispielsweise bei Rentnern, sind die Knochen in den meisten Fällen schon vorbelastet und der Körper kann nur bedingt die Energie für eine Heilung aufbringen. Somit verzögert sich am Ende auch der Gesamtprozess. Um wirklich eine genaue Zahl erhalten zu können, muss man die jeweilige Situation einen Arzt beurteilen lassen. Natürlich kann auch dieser die Dauer nicht auf den Tag genau benennen, aber einen sehr genauen Richtwert erstellen. Das muss einem Patienten dann wohl oder übel reichen.

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